Ernährung, Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Vitamine

Hier finden Sie Artikel, Vorträge und Publikationen zu den Themen Ernährung, Unverträglichkeiten und Vitamine.

18.06.2018

 

Lara Brugger's Fachmaturitätsarbeit 2018

 

Lesen Sie hier die Fachmaturitätsarbeit in der Fachrichtung Gesundheit und

Naturwissenschaft von unserer Lara Brugger:

"Die Anwendung der Mikrobiomanalyse in der gastroenterologischen Arztpraxis".

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11.05.2017

Neues Angebot: Ernährung

Vital und gesund durch die richtige Ernährung, alle Informationen zu den

Coaching- und Beratungsangeboten hier.

04.08.2016

«Weizenunverträglichkeit: Wenn Getreide krank macht»

Weizen bindet gut und ist billig - und wird deshalb in der Lebensmittelindustrie gern verwendet. Doch immer mehr Menschen glauben, dass er sie krank macht, und viele vertragen tatsächlich keinen Weizen. Immer mehr Studien widmen sich dem Thema. Die Erkenntnisse sind sogar in ein neues Empfehlungspapier eingeflossen, das drei verschiedene Krankheitsbilder beschreibt:

  • die Autoimmunerkrankung Zöliakie,

  • die Allergie und

  • die Weizensensitivität.

Das Video sehen Sie hier.

30.06.2016

«Die Nuancen von Vitamin D und wie Sie genug davon bekommen»

Zu dem Bericht, gelangen Sie hier.

08.02.2016

«Intoleranz?»

Zusammenfassung von Laktose, Histamin und Fruktose Intoleranz Malabsorption.

Geschrieben von Dr. med. Julia Pilz.

 

23.12.2015

«Der Einfluss der Ernährung ist riesig»

Der Harvard-Professor Walter Willett erforscht seit Jahrzehnten die Zusammenhänge zwischen Essen und Gesundheit.

Ganzer Artikel lesen:

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06.05.2015 (Neue Zürcher Zeitung)

Fruktose contra Glukose

Wirkung auf Körper und Hirn

Fruchtzucker und Traubenzucker schmecken beide süss. Im Körper werden sie aber auf verschiedenen Wegen verstoffwechselt, und auch ihre Wirkungen auf den Appetit unterscheiden sich deutlich voneinander.

 

Stephanie Kusma

 

Zucker ist nicht gleich Zucker – das wird immer deutlicher. Die wichtigsten natürlichen Varianten sind Traubenzucker (Glukose) und Fruchtzucker (Fruktose). Beide kommen in unterschiedlichen Anteilen in Früchten vor. Haushaltszucker besteht zu gleichen Teilen aus Fruktose und Glukose; Letztere ist darüber hinaus der Zucker, aus dem Stärke aufgebaut ist. Beide Zucker schmecken süss. Ihre Verarbeitung im Körper ist jedoch grundverschieden – und ihre Wirkung aufs Gehirn offenbar ebenso, wie eine neue Studie belegt.¹

 

Traubenzucker gelangt praktisch direkt nach dem Essen – zum Teil sogar über die Mundschleimhaut – ins Blut und steht dort sofort als Energielieferant für die Zellen zur Verfügung. Fruchtzucker dagegen wird vor allem in der Leber verarbeitet, wo er unter anderem in Fett umgewandelt wird. Dass Glukose schneller Energie bereitstellt als Fruktose, könnte auch den Appetit beeinflussen. Um dies zu untersuchen, verabreichten Wissenschafter der University of Southern California Versuchspersonen jeweils ein Getränk, das entweder mit Frucht- oder mit Traubenzucker gesüsst war. Danach verfolgten sie im Magnetresonanztomografen, wie die Gehirne der Probanden auf neutrale Bilder und solche besonders beliebter Nahrungsmittel reagierten. Zusätzlich gaben die Versuchspersonen nach jedem Bild an, wie viel Hunger und Appetit sie spürten. Wie sich zeigte, hatten die Probanden, die das Fruktose-Getränk erhalten hatten, deutlich mehr Appetit als jene, die das mit Glukose gesüsste Getränk getrunken hatten, und reagierten stärker auf die Essens-Bilder. Dies spiegelte sich auch im Gehirn wieder: Der Hirnteil, der visuelle Reize verarbeitet, reagierte bei ihnen deutlich stärker auf Nahrungsmittel-Fotos.

 

Dass Fruktose den Appetit weniger stark senkte als Glukose, zeigte sich auch in einem weiteren Versuch. In diesem wählten die Probanden zwischen einer Lieblingsspeise und deren Geldwert – der aber erst einen Monat später ausgezahlt wurde. Die «Fruktose-Gruppe» griff hier deutlich schneller zur sofortigen Belohnung als die «Glukose-Gruppe» – beziehungsweise brauchte einen höheren finanziellen Anreiz als Letztere, um zu warten.

 

Diese Ergebnisse seien nicht überraschend, sagt Philipp Gerber vom Unispital Zürich, der den Fruktose-Stoffwechsel erforscht. Sie bestätigten vielmehr, dass der Körper unterschiedlich auf die beiden Zucker reagiere und dass Fruktose das Hungergefühl nicht im gleichem Masse dämpfe wie Glukose. Sie stützten damit den Verdacht, dass die massiv gestiegene industrielle Verwendung von Fruktose als Süssungsmittel tatsächlich zur Übergewichts-Problematik beitragen könnte. Auch Studien des Unispitals hatten festgestellt, dass zusätzliche Fruktose in der Nahrung «dicker» macht als die gleiche Menge Glukose und den Fett- und Zuckerstoffwechsel im Körper ungünstiger beeinflusst. Man solle also, wenn man Süsses konsumiere, darauf achten, dass dieses nicht mit Fruchtzucker gesüsst sei, sagt Gerber. Dies gelte aber nur für Fruktose als Süssungsmittel: Früchte wegen ihres Fruchtzucker-Anteils zu meiden, sei ebenso ungesund.¹

 

PNAS, Online-Publikation vom 4. Mai 2015.

 

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